Fear Street (Robert L. Stine)

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Für mich gibt es nicht nur ein Kultbuch, sondern eine ganze Kultbuchreihe: „Fear Street“ von dem US-amerikanischen Autor Robert Lawrence Stine.
Alle Romane aus dieser Jugendbuchreihe waren für mich im Alter von 12 – 15 Jahren Kultbücher, da R.L.Stine Geschichten über das Grauen für junge Leser geschaffen hat.
Seine Horror – Thriller (ab 12 Jahren) handeln von Jugendlichen, die oder deren Freunde in der Fear Street leben. Oft verraten die Titel dieser Bücher leider schon einen Teil der Handlung, sodass man schon im voraus in etwa erahnen kann, was im weiteren Verlauf passieren wird.


Die zentralen Charaktere sind meist junge Frauen, die die höheren Klassen der High School besuchen und von gutaussehenden Jungs umgeben sind. In ca. 4 von 5 Büchern ist die Hauptfigur ein guter Schüler und es gibt immer ein oder zwei Bösewichte, die jedoch erst spät als solche entlarvt werden können. Die Variabilität der Schurken macht die Geschichten spannender, da man nicht von Beginn an erraten kann, wer der Bösewicht ist.
In der Regel findet eine Party oder ein anderes großes gesellschaftliches Ereignis in irgendeiner Form statt (z.B. Karneval, Feier in einem Camp etc.), an denen die Protagonisten beteiligt sind, es jedoch keine Aufsicht von Erwachsenen gibt. Seltsame Dinge passieren auf den Veranstaltungen – ein oder mehrere Menschen werden ernsthaft verletzt oder gar getötet, nicht allerdings die Hauptfigur. Es stellt sich heraus, dass die verdächtigte Person nicht diejenige ist, die für all die bösen Dinge verantwortlich ist und es kommt zu einer überraschenden Wendung am Ende der Geschichte.
Alle zentralen Figuren sind mindestens einmal zu einem gewissen Zeitpunkt in Gefahr und werden meist in eine Verfolgungsjagd verwickelt. Solche „Mini – Höhepunkte“ sind häufig in R.L.Stine´s Büchern zu finden und treiben die Spannung hoch.
Eine Menge von Vorahnungen und eine Beziehung zur Vergangenheit in Form von Rückblenden tragen zur „Selbstfindung“ des Bösewichtes bei.
In allen Fear Street Büchern ist die Art des Schreibens sehr ähnlich. Die Sätze sind kurz, die Worte hauptsächlich einsilbig und es gibt kein Übermaß an Absätzen. Die Kapitel sind sehr kurz – manchmal nicht länger als zwei Seiten. Die jeweils ca. 170-seitigen Bücher sind umgangssprachlich geschrieben, wie auch die Dialoge der Protagonisten. Die Tatsache, dass die Bücher nicht sehr lang und beschreibend sind, erlaubt dem Leser einen gewissen Spielraum, die eigenen Vorstellungen mit einfließen zu lassen, z.B. wie die Charaktere aussehen, ihre Stimme, was sie tragen usw.
R.L.Stine´s Zielgruppe sind junge Leser, was auch den einfachen Wortschatz und Satzbau erklärt. Für Jugendliche ab 12 Jahren empfiehlt es sich diese Bücher einmal gelesen zu haben, da sie genau auf deren Altersgruppe abgestimmt, spannend, jedoch leicht zu verstehen und unkompliziert geschrieben wurden.

2 Antworten zu Fear Street (Robert L. Stine)

  1. rocdoc sagt:

    Die Frage aber bleibt, welche literarischen Qualitäten Werke dieser Reihe aufweisen, Kinder- und Jugendliteratur muss ja nicht nur simpel sein.

  2. Anonym sagt:

    ich kenne das Buch. Wirklich empfehlenswert

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