The Stand – Das letzte Gefecht (Stephen King)

stand_the1.jpg

Stephen King ist der Meister des subtilen Horrors, so beginnen sicherlich zu recht die meisten Buchkritiken über seine Bücher, doch das wirklich faszinierende an dieser Tatsache ist, das sie vollkommen wahr ist!
Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts hat er sich zu einem Weltweit bekannten Kultautor entwickelt, welcher bereits weit über 50 Bücher geschrieben und veröffentlicht hat. „The Stand“ wurde 1978 veröffentlicht, also noch vor der Zeit als er bekannter wurde. Seine Bücher zeichnen sich im Allgemeinen durch subtilen Horror aus, welcher immer präsent scheint jedoch schwer zu fassen ist.
In besagten Buch rafft ein Virus welcher den Spitznamen „Captain Trips“ trägt einen grossteil der Weltbevölkerung dahin, die Handlung selbst beschränkt sich jedoch auf die USA. Einige der wenigen Überlebenden sehen in unregelmäßigen Abständen Visionen von einer alten schwarzen Frau. Andere jedoch werden von einem Mann namens Randall Flagg besucht, welcher wie man schnell feststellt das Böse an sich repräsentiert. Nachdem eine immer größer werdende Gruppe von Überlebenden die alte schwarze Frau gefunden hat, ernennen sie die Kleinstadt Boulder zur Wiege einer neuen Generation. Bald jedoch tauchen von immer wieder in die Stadt kommenden Überlebenden Gerüchte auf, dass der Mann namens Randall Flagg in Las Vegas ebenso Menschen um sich schart um die Menschen welche sich um die gute Mutter Abigail versammelt haben zu vernichten. Und so muss es letztlich in dieser bereits entvölkerten Welt auf eine apokalyptische Schlacht hinauslaufen, bei der die Wahl zwischen Gut gegen Böse die letzten Menschen entzweit. Doch wer mit stumpfer Gewalt rechnet unterschätzt Stephen King gewaltig, denn es kommt alles anders als man denken mag.
Wie für King üblich konzentriert er sich nicht auf die Auslöschung der Menscheit oder die Tatsache das es auf eine letzte alles entscheidende Schlacht hinausläuft, in der es Verlierer und Sieger gibt, King schafft es solche entscheidenden Dinge in einem Nebensatz fallen zu lassen, was seine Art zu schreiben ausmacht.
Er konzentriert sich in dem über 1200 Seiten langen Buch (nicht nur inhaltlich sondern auch Seitentechnisch von epischen Ausmaß) auf die Beziehungen der Menschen untereinander und den Kampf zwischen Gut und Böse, wobei niemand nur gut oder nur böse ist. Eine Ausnahme bilden die gute Mutter Abigail und der Böse Randall Flagg, diese beiden bilden Licht und Dunkelheit um die sich die Menschen scharen.
Stephen King schafft es nicht nur gut und spannend zu schreiben, sondern fesselt dem Leser seine Geschichte ins Gedächtnis, man kann das Buch nicht aus dem Kopf bekommen bevor man es zu Ende gelesen hat, über kurz oder lang wird man immer wieder an die Lieb gewonnenen Personen aus The Stand denken.
Ein Kultbuch ist The Stand für einen kleineren Kreis von Leuten, der es einerseits schätzt, wenn ganz klassisch Gut gegen Böse antritt und diese Konzept auf der anderen Seite von dem Großmeister des Horrors Stephen King geschrieben wird, eine Kombination von epischem Ausmaß.
Wichtig ist jedoch vor dem Buchkauf die Frage ob man subtilen Horror mag, der Kampf Gut gegen Böse einen fesselt, ist dem so ist The Stand und jedes andere Buch von Stephen King das richtige für einen. Kann man sich dafür jedoch nicht begeistern sollte man die Finger davon lassen.

2 Antworten zu The Stand – Das letzte Gefecht (Stephen King)

  1. areo1989 sagt:

    Hallo Thorsten!
    Deine Rezension finde ich im Großen und Ganzen gelungen, es fehlen einige Kommata, aber das ist ja nicht so schlimm!😉 Du gibst den Inhalt für mich verständlich wieder und sagst auch, wem das Buch zu empfehlen ist. Du sagst, Stephen King schreibe subtilen Horror und nur Leute, die subtilen Horror mögen, sollten das Buch lesen. Nur bleibt offen, was subtiler Horror überhaupt ist. Da Horror aber generell nichts für mich ist, weiß ich, dass Stephen King nichts für mich ist!

    MfG

    Oliver

  2. katjahauswald sagt:

    Deine Rezension ist sehr ausführlich und regt zum lesen an.
    Die Beschreibung des Buches ist sehr gut gelungen, besonders für diejenigen, die das Buch zuvor noch nicht kannten.
    Gut finde ich außerdem, dass du sagst für wen das Buch geeignet ist.
    Insagesamt eine sehr gelungene Kritik😉

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: