Die Kinder aus Bullerbü (Astrid Lindgren)

Die Kinder aus Bullerbü(Astrid Lindgren) Das Buch „Die Kinder aus Bullerbü“ hat mit Sicherheit jedes Kind einmal gelesen oder zumindest vorgelesen bekommen. Welches Kind war nicht fasziniert von dem besagten Dorf, in welchem diese Kinder leben? Die Geschichte wird aus der Perspektive der siebenjährigen Lisa erzählt. Diese wohnt zusammen mit ihren Eltern und ihren beiden Brüdern in einem kleinen Dorf namens Bullerbü. Dieses Dorf besteht nur aus drei verschiedenen Häusern, in denen drei verschiedene Familien wohnen. Die Kinder dieser Familien sind alle etwa gleich alt und verstehen sich meistens ausgezeichnet untereinander. Natürlich gibt es auch ab und zu Streit doch meistens spielen die Kinder glücklich miteinander. Sie leben in einer Welt voll von Harmonie, sogar in der Schule lernen alle mit SpaßWenn man dieses Buch im Erwachsenenalter erneut lesen würde, wird man sich höchstwahrscheinlich fragen, wie man als Kind nur einer solchen Harmonie traueAn konnte. Denn diese scheint schlichtweg unrealistisch. Astrid Lindgren spielt in diesem Buch mit der perfekten, heilen Welt, die sich viele- nicht ausschließlich Kinder- oft erträumen. Selbst wenn es einmal Streitereien unter den Kinder gibt, so ist doch passend zum Ende eines jeden Kapitel die Welt wieder in OrdnungDas Buch ist gerade durch die Perspektive, aus der es geschrieben ist, sehr kinderfreundlich geschrieben, und da ist es dann wohl normal, dass fast jedes Kind dieses Buch einmal als Kultbuch hatte. Wie bereits erwähnt, ist dieses Buch jedoch nur für Kinder interessant, die noch vieles glauben, was sie hören bzw. lesen und sich somit in eine perfekt Kindheit, welche wohl gar nicht existiert, hineinträumen können.

So unrealistisch „Die Kinder aus Bullerbü“ auch sein mag, meiner Meinung gehören gerade solche Bücher zu jeder Kindheit dazu. Und welche Bücher sollen in der Kindheit schon Kultbücher werden, wenn nicht die von Astrid Lindgren? Keine Kinderbuchautorin schreibt – meiner Meinung nach- so kinderfreundlich wie Astrid Lindgren. Aus diesen Gründen ist „Die Kinder aus Bullerbü“ wahrscheinlich nicht nur für mich ein absolutes Kultbuch gewesen. Doch, mal abgesehen von dem kinderfreundlichen Schreibstil, warum träumen kleine Kinder immer von der perfekten, tollen Welt? Warum lesen Kinder gerade solche Bücher so gerne und warum geben Eltern ihren Kindern seit Jahrzehnten solche unrealistischen Bücher von Astrid Lindgren. Die Antwort ist, dass kleine Kinder noch Vorbildfiguren brauchen und diese findet man z.B. auch in Astrid Lindgrens Büchern, sei es die kleine Lisa aus Bullerbü, die im Buch immer so nett und lieb und hilfsbereit erscheint.Also ist es ganz natürlich und gut, dass jeder in der Kindheit Astrid Lindgrens’ Bücher gelesen hat und von ihnen begeistert war.

3 Antworten zu Die Kinder aus Bullerbü (Astrid Lindgren)

  1. brittamaus sagt:

    Genau das, was Du dort beschriebst, nämlich die heile, unbeschwerte Welt der Astrid Lindgren, wird wirklich besonders bei den süßen Kindern aus Bullerbü deutlich. Hast Du ja sehr schön herausgestellt. Besonders gefällt mir Dein Schreibstil, der genau betont, dass diese heile Welt notwendig für Kinder ist, aber rückblickend auf diese Zeit wohl sehr unrealistisch ist. Dasselbe Gefühl beim Lesen werden wohl viele Juigendliche unserer Generation haben, die jetzt leider festellen müssen, dass Astrid Lindgren nicht immer genau das Leben getroffen hat. Im ersten Moment hart zu erfahren, aber man darf sich ja trotzdem als Kind darin verlieren. Lange Rede, kurzer Sinn: Schöne Rezension über die Kinder von Bullerbü!

  2. immem sagt:

    Hallo Iris!
    Ich finde deine Rezension, abgesehen von einigen sprachlichen Schwächen (Besonders am Anfang), sehr schön.
    Du beschreibst klar den Inhalt, deine Stellung zum Buch ist eindeutig, und am besten finde ich deine Erklärung, warum man „die Kinder von Bullerbü“ trotz der unrealistischen Harmonie lesen sollte! Ich stimme da voll zu!
    Schade, dass du nicht noch mehr Informationen über Astrid Lindgren gegeben hast! Allerdings gibst du einen Bezug zur Gesellschaft (Kindererziehung) und das ist ja mal wirklich gut!

  3. krittelkasten sagt:

    Schau mal! Unter der Rubrik „Mein Buch“ hat Marietta Slomka, Moderatorin des „heute-journals“ im ZDF, dieses Buch in der Wochenzeitung „Die ZEIT“ vorgestellt:

    http://www.zeit.de/2004/13/C-MeinBuch-Slomka

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