Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)

Der kleine Prinz„Ich werde dich nicht verlassen“.
Das Märchen des kleinen Prinzen zeigt, wie wichtig Freundschaft und Mitmenschlichkeit in unserer Zeit sind.
Der kleine Prinz, der seinen Planeten den Asteroid B612 verlässt, da er an dem Wert seiner stolzen und eitlen Rose zweifelt, landet, nachdem er vorher auf vielen anderen Planeten wie dem des Eitlen oder Säufers war, auf der Erde. Dort begegnet er, nachdem er 1 Jahr auf der Erde umhergezogen war und vieles gelernt hatte, dem fiktiven Ich-Erzähler des Märchens, der in der Wüste mit seinem Flugzeug abgestürzt war. Sie bauen eine innige Freundschaft zueinander auf, bis die Zeit für den kleinen Prinzen gekommen ist, wieder auf seinen Planeten zurückzukehren.
Der Autor Antoine de Saint-Exupery schreibt die Geschichte des kleinen Prinzen, die 1943 veröffentlicht wurde, mit viel Gefühl und verdeutlicht mit ihr wie rein der kleine Prinz ist. Zu beginn des Buches benutzt er eine einfache teils kindliche Sprache, weil der Ich-Erzähler sechs Jahre alt ist. Diese unterstützt die Reinheit und vor allem die Phantasie der Kinder, die mit einfachen Wörtern ausgedrückt werden kann, aber trotzdem stärker ist als die der Erwachsenen, die ihre Sprache vollkommen beherrschen.
Während der Zeit, in der ich Erwachsen wurde, lernte ich dieses Buch zunächst als Hörbuch kennen. Als ich zum ersten Mal die Geschichte des kleinen Prinzen hörte, wusste ich, warum sie so berühmt war. Ich war zutiefst gerührt und habe kurz danach das Buch gelesen. Es faszinierte mich was für ein Lebensgefühl der kleine Prinz verkörpert und ich wollte so sein wie er: phantasievoll, rein und liebevoll. Außerdem beschäftige mich die Vorstellung der Erwachsenen in diesem Buch, die jedes Fünkchen von Phantasie verloren hatten und sich viel zu sehr mit sich selbst beschäftigten, als mit ihrer Umgebung.
Dieses Buch ist zum Kultbuch geworden, da es die Wichtigkeit der Freundschaft herausstellt und an unserer Welt rüttelt, wie wir sie uns häufig vorstellen. Wir nehmen uns keine Zeit für die kleinen Dinge im Leben und hetzen von einem Punkt zum anderen ohne inne zu halten. Man stellt sich somit, während man das Buch liest, die Frage, wie man sich verändern kann und wie man sich von der Oberflächigkeit des Lebens abwenden kann. Die Antwort darauf hält der Fuchs im Märchen für uns parat:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

2 Antworten zu Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)

  1. Lisa sagt:

    Das Buch ist auf jeden Fall toll, und du beschreibst sehr gut, warum man es eigentlich lesen muss. Das Zitat am Ende leitet quasi zum Buch… Gelungen!

  2. huskybrain sagt:

    Ich habe sehr häufig von diesem Buch gehört, bin allerdings nie dazu gekommen es selbst zu lesen. Was ich allerdings aus dieser Kultbuchkritik ziehen kann ist, dass dieses Buch zwar als Kinderbuch angelegt sein mag, aber dennoch auch für Erwachsene durchaus lesenswert ist, um sie daran zu erinnern wie wichtig Fantasie und Vorstellungskraft sind.

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